Kurskonzept

Als Teilnehmende*r des Kurses

  • entwickelst du eine fundierte und wertebasierte Kritik am aktuellen Wirtschaftssystem sowie an den ihm zugrundeliegenden Wirtschaftstheorien.
  • bekommst du einen Überblick über ökonomische Theorien jenseits des Mainstreams – unter anderem Marx‘ Kritik der politischen Ökonomie, Ökologische Ökonomik, Degrowth, (neo-) keynesianische und Feministische Ökonomik.
  • bekommst du einen Überblick über die relevanten Ansätze, Akteure, Kräfteverhältnisse und Netzwerke gesellschaftlicher Transformation.
  • Lernst du Akteure und Projekte gelebter Praxis des alternativen Wirtschaftens und fairer Handelsbeziehungen kennen – z.B. Buen Vivir, Solidarische Ökonomien, Commons-Initiativen und Kollektivbetriebe.
  • diskutierst du die notwendigen gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen, Hürden und Strategien für die Transformation zu einer solidarisch-ökologisch-demokratischen Wirtschaft.
  • reflektierst du deine eigene politische Praxis und bekommst Unterstützung und Beratung durch externe Mentor*innen und die Kursgruppe.
  • Eignest du dir das Handwerkszeug an, um eigene politische Projekte voranzutreiben

 

Praxisbegleitung

Damit du das Gelernte direkt anwenden kannst, beinhaltet die Attacademie auch die Umsetzung eines konkreten Projektes. Dies kann entweder ein Projekt sein, dass du selber mitbringst, oder es kann innerhalb der Kursgruppe entstehen. Die Projektgruppen werden von euch im Laufe der Seminarreihe zu selbst gewählten Themen und Ansätzen gebildet. Jede Gruppe entwickelt entsprechend ihrer Ressourcen und Vorstellungen ein strategisch fundiertes Projekt und setzt es um, unterstützt von Mentor*innen aus verschiedenen Zusammenhängen.

Viele tolle Projekte haben ihre Wurzeln in der Attacademie: z.B. Enquetewatch zur kritischen Begleitung der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“; das „Konzeptwerk neue Ökonomie“; die Städtetour der Stop-EPAs-Kampagne; NOYA, das Jugendnetzwerk von Attac; kritischen Stadtführungen zur neoliberalen Umgestaltung von Großstädten sowie viele Bildungsmaterialien zu solidarisch-ökologisch-demokratischer Wirtschaftsweise.

 

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